Tour de France. Lipo ist raus.

Tour de France. Lipo ist raus.



So sollte das Zeitfahren für den jungen  Deutschen sicher nicht ausgehen. Aber wie sagt man in Frankreich C' la vie. Und wenn es die die eigenen Leute betrifft merde. Die Arschkarte haben jetzt wir an der Backe. Zwei der Anwärter auf Platz zwei, seien wir ehrlich, sind nun aus dem Spiel.
Ich kann sie nur mit Mr. Bean trösten und der Schlussszene von Mr. Bean macht Ferien. La mer.


Ansonsten geht es aber weiter. Noch stehen 5 schere Etappen an, Und der Berg der Holländer soll diesmal die Entscheidung bringen. Also für die Plätze. Aber auch scheinbare sinnlose Ausreichversuche sind ja von Wert. Wenn man den Werbewert für bare Münze nimmt. Und das tun die Sponsoren.
Möchte noch ei9nmal kurz auf das Zeitfahren zurückkommen. Kannte viele Namen der Wasserträger bislang nicht. Habe die Namen nie gehört. Andere Alphatiere müssen dafür zuhause bleiben.
Bleiben wir beim Film und verballhornen für eine Handvoll Wasserflaschen.
Trotzdem will ich das Geschehen auf der Strecke nicht verheimlichen.

Evenepoel schlägt Pogačar im Zeitfahren am Genfer See

Weltmeister zeigt seine Klasse

Remco Evenepoel hat die 16. Etappe der Tour de France 2026 für sich entschieden. Der Belgier gewann das Einzelzeitfahren am Genfer See vor dem Gelben Trikot Tadej Pogačar. Über die 26,1 Kilometer von Évian-les-Bains nach Thonon-les-Bains bewies der Weltmeister im Kampf gegen die Uhr einmal mehr seine Ausnahmestellung. 

Pogačar lag 8,1 Kilometer vor dem Ziel, bei der dritten Zwischenzeit, noch 16 Sekunden hinter dem Belgier zurück. Am Ende wuchs der Rückstand des Slowenen aber deutlich an. Im Ziel hatte der Träger des Gelben Trikots 28 Sekunden auf Evenepoel eingebüßt. Dabei hatte Pogačar noch einen Schreckmoment zu überstehen, als er sich in einer Kurve versteuerte – jener Kurve, in der zuvor Florian Lipowitz gestürzt war. 

Eine Glanzleistung gegen starke Konkurrenz

Die Zahlen unterstreichen, wie überlegen Evenepoel an diesem Tag war. Er unterbot die bis dahin beste Zeit von Mattias Skjelmose um mehr als eine Minute. Skjelmose selbst musste sich mit Rang drei begnügen. Der Däne von Lidl-Trek hatte am Ende einen Rückstand von 1:04 Minuten auf den Sieger. 

Auch im Nachwuchs-Duell gab es eine Überraschung: Der bisherige Träger des weißen Trikots, Isaac del Toro, kam nur auf Platz fünf, hinter Paul Seixas, der 1:16 Minuten Rückstand hatte. Der junge Franzose vom Team Decathlon-CMA CGM bestätigte damit erneut sein großes Talent gegen die Uhr. 

Schatten über dem Tag: Der Sturz von Lipowitz

Überschattet wurde das Rennen von einem bitteren Rückschlag für das deutsche Team. Florian Lipowitz, der bis zu seinem Sturz ein starkes Rennen gefahren war, musste anschließend aufgeben. Für Red Bull-Bora-hansgrohe und die deutschen Fans ist das ein herber Dämpfer – schließlich hatte Lipowitz nach seinem Podiumsplatz im Vorjahr auch in diesem Jahr wieder um die vorderen Ränge mitfahren wollen. 

Die Gesamtwertung bleibt klar

Trotz der verlorenen Sekunden bleibt die Situation an der Spitze der Tour eindeutig. In der Gesamtwertung führt weiterhin Tadej Pogačar, mittlerweile mit einem Vorsprung von 4:32 Minuten. Evenepoel hat mit seinem Etappensieg zwar Zeit gutgemacht und ein Achtungszeichen gesetzt, doch der Rückstand auf den Slowenen bleibt beträchtlich. 

Mit diesem Zeitfahren endet die letzte Verschnaufpause vor dem entscheidenden Alpenblock. Ab morgen geht es wieder bergauf – und dort dürfte sich zeigen, ob Pogačar seinen komfortablen Vorsprung ins Ziel nach Paris retten kann, oder ob Evenepoel und die anderen Klassementfahrer noch einmal angreifen werden.

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