Flèche Wallonne 2026 — Seixas siegt an der Mur de Huy
Paul Seixas (Decathlon CMA CGM) hat die 90. Ausgabe der Flèche Wallonne für sich entschieden. Mit einem kraftvollen Antritt an der Mur de Huy setzte sich der 19‑jährige Franzose durch und sicherte sich einen der prestigeträchtigsten Siege der Frühjahrssaison.
Ich frage mich ja immer, warum die Kaninchen so auf die Schlage schauen. Wer mit 5 Minuten Vorsprung in die Mauer von Huy geht wird sicher nicht mehr eingeholt. Warum findet sich nie eine Gruppe die das riskiert. Irgendwie haben die sportlichen Leiter keine Eier. Und die Befehlsempfänger tun sowieso nur das was man ihnen aufträgt. Also alles wie gehabt. Hätte aber nicht sein müssen.
Rennverlauf
Das Rennen über rund 200 Kilometer verlief klassisch: früh formierte sich eine Ausreißergruppe, die vom Hauptfeld zunächst toleriert wurde. Auf den mittleren Abschnitten kontrollierten die großen Teams das Tempo, sodass der Vorsprung der Ausreißer allmählich schrumpfte. In den Schlussrunden wurde das Feld nervös, es gab mehrere Attacken und vereinzelte Stürze, die das Rennen zusätzlich aufrissen.
Entscheidung an der Mur de Huy
Die Mur de Huy entschied das Rennen wie gewohnt. Auf der kurzen, aber extrem steilen Schlussrampe setzte Seixas seinen entscheidenden Sprint etwa 300 Meter vor dem Ziel an. Sein explosiver Antritt und die Fähigkeit, die steilsten Rampen mit hoher Kadenz zu fahren, reichten, um die Verfolger abzuschütteln. Hinter ihm sprinteten Fahrer wie Mauro Schmid und Ben Tulett um die verbleibenden Podiumsplätze.
Ergebnis (Auszug)
1. Paul Seixas (Decathlon CMA CGM) 2. Mauro Schmid (Team Jayco AlUla) — knapp geschlagen 3. Ben Tulett (Team Visma | Lease a Bike) — auf den Plätzen dahinter
Stimmen und Reaktionen
Paul Seixas zeigte sich nach dem Rennen selbstbewusst und fokussiert; er betonte, dass er den richtigen Moment abgewartet und dann konsequent durchgezogen habe. Seine Teamkollegen hoben die taktische Disziplin des Teams hervor, die ihm die optimale Position für den Antritt verschaffte. Rivalen erklärten, Seixas’ Antritt sei so explosiv gewesen, dass ein Reagieren schlicht nicht möglich war.
Bedeutung des Sieges
Der Triumph an der Mur de Huy ist für Seixas ein großer Karriereschritt: ein Ardennenklassiker gehört zu den wichtigsten Prüfsteinen für aufstrebende Klassikerfahrer. Der Sieg stärkt seinen Ruf als starker Kurzanstiegsfahrer und macht ihn zu einem Namen, den man in den verbleibenden Frühjahrsklassikern auf der Rechnung haben muss.
Fazit
Die Flèche Wallonne 2026 bot das gewohnte Drama der Ardennen: kontrollierte Phasen, nervöse Schlussrunden und eine finale Explosion an der Mur de Huy. Paul Seixas nutzte den perfekten Moment und lieferte eine beeindruckende Vorstellung, die ihm einen prestigeträchtigen Sieg und viel Aufmerksamkeit in der Radsportwelt einbringt.
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