Diegem hat’s mal wieder geschafft: ein Cyclocross, der aussieht wie Mario Kart auf Kopfsteinpflaster – nur mit mehr Sand, mehr Flutlicht und weniger Bananenschalen. Obwohl… wenn man Thibau Nys’ Sandkasten‑Einlage betrachtet, könnte man meinen, jemand hat eine hingelegt.
Die Nacht, in der die Fahrer das Licht sahen – und dann den Boden
Wie jedes Jahr verwandelte sich das brave belgische Dörfchen Diegem in eine Mischung aus:
Kirmes
Flutlicht‑Arena
und einer Art „Hindernislauf für Leute, die zu viel Energie haben“.
Schon nach zwei Sekunden – zwei! – lag der erste Fahrer am Boden. Michael Vanthourenhout schoss aus dem Pedal wie ein Sektkorken und machte eine Bodenprobe, die jeder Geologe geliebt hätte.
Del Grosso gewinnt – vermutlich, weil er als Einziger den Sandkasten nicht für einen Spielplatz hielt
Tibor Del Grosso fuhr vorne weg, als hätte er vergessen, dass man im Cross eigentlich nicht einfach geradeaus sprintet, bis alle anderen verschwinden. Doch dann kam Nys. Und dann kam der Sand. Und dann kam Nys nicht mehr.
Der belgische Meister fuhr „ein bisschen zu nah an die Absperrung“ – was ungefähr so klingt wie: „Ich bin nur kurz mit dem Einkaufswagen in die Gemüseabteilung gedriftet“.
Im Sandkasten machte er dann den klassischen „Ich‑hab‑das‑im‑Training‑anders‑geplant“-Move und legte sich hin wie ein müder Labrador. Wyseure fuhr hinter ihm – und legte sich gleich mit hin. Teamwork!
Del Grosso dachte sich: „Danke, Jungs!“ …und fuhr zum Sieg.
Wyseure wird Zweiter – trotz unfreiwilligem Bodenkontakt
Joran Wyseure wurde Zweiter, obwohl er kurz vorher noch als menschlicher Airbag für Nys diente. Das nennt man wohl belgische Gastfreundschaft.
Nys wird Dritter – und lernt, dass Sand nicht sein Freund ist
Nys kämpfte wie ein Löwe, aber der Sandkasten kämpfte wie ein noch größerer Löwe. Am Ende wurde er Dritter – und gab zu, dass er „einfach zu nah an die Absperrung gefahren“ sei.
Das ist ungefähr so, als würde ein Kapitän sagen: „Ich bin einfach ein bisschen zu nah an die Küste gefahren.“ Holger, du weißt, wie das endet.
Fazit: Diegem bleibt Diegem – ein Cross, bei dem man Popcorn und Bier braucht
Stürze?
Sanddramen?
Flutlicht‑Spektakel?
Fahrer, die aussehen, als hätten sie gerade eine Waschstraße durchfahren?
Und am Ende gewinnt der, der am wenigsten mit dem Boden kuschelt.
Des weiteren wünschen wir allen Radsportbegeisterten ein frohes neues Jahr 2026.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen